Selbstbewusst zurück in die eigene Kraft – durch Prüfungscoaching

Selbstbewusst zurück in die eigene Kraft – durch Prüfungscoaching

Wie drei junge Studentinnen Prüfungsängste überwanden, mentale Blockaden lösten und eine Prüfung nach der anderen schafften.

Es braucht nicht immer einen großen Knall, damit wir ins Wanken geraten – manchmal genügt ein leiser Zweifel, ein stiller Moment der Erschöpfung, und plötzlich steht alles in Frage. Der Druck wächst, die Anforderungen steigen, und plötzlich erscheint selbst der nächste Schritt unmöglich. Gerade im Studium, wo Erfolg immer wieder an messbare Leistungen geknüpft ist, geraten viele junge Menschen an ihre Grenzen. Nicht selten steht am Ende dieser Spirale der Gedanke ans Aufgeben – obwohl das Ziel eigentlich zum Greifen nahe wäre.

Doch genau dort beginnt oftmals die tiefste innere Transformation: Wenn scheinbar nichts mehr geht, beginnt die Frage zu wirken, was sich verändern darf, um zurück in die eigene Kraft zu finden.

In meiner Arbeit mit Klientinnen – auch und besonders mit jungen Frauen im Studium – durfte ich immer wieder erleben, wie kraftvoll und berührend dieser Weg sein kann. Drei Geschichten, die ich hier – freigegeben und in Teilen anonymisiert – teilen darf, zeigen: Was heute noch unvorstellbar scheint, kann morgen schon Realität sein. Und manchmal braucht es dafür nur den richtigen Blick, eine klare Struktur und jemanden, der wirklich zuhört.

Wenn Aufgeben plötzlich ganz nah ist

Alle drei Klientinnen, Jus-Studentinnen im zweiten Abschnitt, standen kurz vor dem Ziel – und waren trotzdem dabei, innerlich aufzugeben. Die Gründe waren unterschiedlich, aber die Symptome ähnelten sich: Prüfungsangst, das Gefühl des Feststeckens, lähmende Selbstzweifel und eine große Überforderung.

Was viele nicht wissen: In solchen Phasen funktioniert unser Gehirn nicht wie gewohnt. Es ist im Alarmmodus, blockiert den Zugriff auf Gelerntes und erschwert klare Entscheidungen. Genau deshalb arbeite ich in meinem Coaching nicht nur kognitiv, sondern körpernah und erfahrungsorientiert.

Denn wer sich selbst wieder spüren will, braucht mehr als gute Ratschläge – er braucht Erfahrung, innere Berührung, Verbindung. Und vor allem: Pausen, die ihren Namen verdienen.

Pausen sind keine Schwäche – sie sind der Raum für Integration

Ein zentraler Aspekt unserer gemeinsamen Arbeit war das bewusste Zulassen von Pausen. Nicht als Rückzug oder Flucht, sondern als gezielte Möglichkeit zur Integration. Unser Gehirn braucht genau diese Momente der Ruhe, um Informationen sinnvoll abzuspeichern, emotionale Erlebnisse zu verarbeiten und neue innere Verknüpfungen entstehen zu lassen.

Oft erleben wir in diesen Momenten, wie sich der Nebel lichtet – ganz ohne Druck. Eine Klientin sagte nach einigen Wochen Coaching:
„Ich habe zum ersten Mal verstanden, dass Lernen nicht immer anstrengend sein muss. Ich darf mir vertrauen. Und dann fließt es von selbst."

Die Herangehensweise: Präsenz, Struktur und individuelle Impulse

In jedem Coaching-Prozess arbeite ich ganz individuell – dennoch folgen meine Begleitungen einem klaren Prinzip:

1. Zuhören und Erfassen:
Im Erstgespräch klären wir nicht nur das Ziel, sondern auch die aktuelle Belastungslage. Was braucht es wirklich – emotional, mental, körperlich?

2. Ressourcen stärken:
Wir beginnen nicht beim Problem, sondern beim Potenzial. Ich helfe meinen Klientinnen, sich wieder mit ihrer inneren Kraft zu verbinden. Oft geht es darum, wieder zu spüren: "Ich kann das. Ich darf meinen eigenen Weg gehen."

3. Lernmethodik neu denken:
Weniger ist oft mehr. Gemeinsam identifizieren wir Zeitfresser und unnötige Belastungen. Eine Klientin war erleichtert, als sie feststellte: „Ich muss nicht alles aufschreiben – ich darf mich auf das Wesentliche konzentrieren.“

4. Blockaden erkennen und lösen:
Prüfungsangst entsteht nicht im Kopf allein. Sie sitzt oft tiefer – in alten Glaubenssätzen, Erfahrungen oder systemischen Verstrickungen. Hier arbeite ich mit körperorientierten Methoden, mentalem Training und Bildern.

5. In den Alltag integrieren:
Besonders kraftvoll war bei einer Klientin die Idee und die Umsetzung unserer täglichen kurzen Morgen-Telefonate vor der Prüfung. 10 bis 20 Minuten Fokus, Erdung, mentale Stärkung. Diese kleinen Rituale können große Wirkung entfalten.

Was möglich wird, wenn man sich selbst nicht mehr im Weg steht

Alle drei Klientinnen haben es erlebt: Es geht nicht nur darum, eine Prüfung zu bestehen – es geht darum, sich selbst wieder zu vertrauen. Wieder einen Zugang zur eigenen Motivation zu finden. Die Freude am Lernen, am Thema, an sich selbst.

Eine von ihnen fasste es so zusammen:
„Ich hatte fast aufgegeben – und jetzt lerne ich mit Freude, bin konzentriert und weiß, dass ich das schaffen kann. Das war für mich lange unvorstellbar.“

Eine andere sagte rückblickend:
„Ich hätte niemals gedacht, dass ich ruhig durch eine Prüfung gehe und danach sogar stolz auf mich bin. Diese Gelassenheit, diese Kraft – das ist neu in meinem Leben.“

Was Sie aus diesen Erfahrungen mitnehmen können

Vielleicht stehen auch Sie oder jemand in Ihrem Umfeld an einem ähnlichen Punkt. Vielleicht geht es nicht ums Studium, sondern um berufliche Herausforderungen, persönliche Krisen oder festgefahrene Prozesse.

Das, was alle drei jungen Frauen erlebt haben, ist universell:

  • Dass Selbstzweifel nicht das Ende bedeuten müssen.
  • Dass es sich lohnt, sich Unterstützung zu holen.
  • Und dass Aufgeben vielleicht naheliegt – aber nicht notwendig ist.

Denn Veränderung ist möglich. Kraft ist da. Und Vertrauen kann wachsen – wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.

Mein Zugang: Erfahrung, Klarheit, Herz

Ich selbst komme aus einem Umfeld, in dem Leistungserbringung Alltag war – aufgewachsen als älteste von 8 Kindern, geprägt von einem Familienunternehmen, begleite ich heute immer noch viele Menschen bis hin zur Vorstandsebene in Konzernen. Und ich liebe es seit jeher, auch mit jungen Erwachsenen zu arbeiten, die gerade am Beginn ihres Berufslebens stehen.

In jedem Coaching bringe ich meine Erfahrung, meine klare Sicht und meine Präsenz ein. Nicht als jemand, der besser weiß, sondern als jemand, der begleitet – professionell, einfühlsam, auf Augenhöhe.

Wenn Sie sich oder jemanden kennen, der gerade am Zweifeln ist – dann darf dieser Text eine Einladung sein:
Es geht.
Es ist möglich.
Und Sie sind nicht allein.

Aufgeben?
Jetzt unvorstellbar.

Ihre
Juliane Müller

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