Ferienzeit: Wer nicht in sich geht, geht leer aus

Sommerzeit ist Ferienzeit. Was ich dann brauche, ist absolute Ruhe. Manchmal ist sie schwer zu ertragen - und doch so heilsam. Kein Handy. Kein WLAN. Kein nichts. Und dann kommt der Flow. Seit über dreißig Jahren zieht es mich in den Ferien an meinen geliebten Lago di Garda, nach Malcesine. Unser Domizil: 300 Höhenmeter über dem See am Monte Baldo gelegen, wo sich die Mountainbiker und Wanderer die Via Panoramica hinaufarbeiten und der Kuckuck in den Baumwipfeln unermüdlich ruft.


Mitten im Grünen steht unser Häuschen, umgeben vom großzügigen, terrassenförmig angelegten Garten, malerisch eingebettet zwischen Oliven-, Kirsch-, Nuss- und Feigenbäumen.

Dort kann ich komplett runterkommen, aus dem Alltag aussteigen, Druck ablassen, in mich gehen oder mich gehen lassen. Oft schaue ich nur aufs Wasser und in die Natur, schicke meine Gedanken in die Wolken und spüre, wie angenehm leer es wird, innen drinnen.
Ich zähle keine Hotelsterne. In der Nacht staune ich über die echten Sterne am Himmel. Ich tauche ein in den Zauber der Einfachheit, den es erst mal zu entdecken gilt – und komme dabei langsam bei mir an.

 

Nichts tun setzt Energie frei

Meine Akkus laden auf. Nach ein paar Tagen fühle ich mich voller Kraft. Sehnsüchte, Wünsche, Träume erwachen. Auch die Dankbarkeit. In den Ferien mache ich neue Dinge. Ich liebe es, mich selbst zu überraschen.
Wenn ich den Alltag los- und die Ruhe zulasse gibt es diesen Punkt, der sich anfühlt wie eine Auferstehung, wie neu geboren. Mitten in den Ferien hatte ich schon immer fantastische Ideen und die hellsten Geistesblitze. Ich bin wie im Flow endlos kreativ und angenehm weit weg von jeglichem Zeitgefühl. Ganze Traumbücher habe ich am Gardasee schon gefüllt. Wenn ich heute darin blättere staune ich - oder mittlerweile auch nicht mehr-, dass die meisten Ideen und Ziele, die mir am Lago so leichtfüßig zugespielt wurden, tatsächlich Realität geworden sind.

Dieser wunderbare Zustand lässt sich nicht erzwingen. Man muss abwarten können und Ruhe geben. Dann kommt er ganz von alleine. Freuen Sie sich drauf! Denn wer mit vollen Speichern durch den Tag geht, für den ist jede Sekunde lusterfüllt.

Mein Buchtipp:
Ingo Schymanski „ Im Teufelskreis der Lust“ raus aus der Belohnungsfalle!
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