Ein Hoch auf das (vermeintlich) Kleine

2016 ist so gut wie rum. Wo ist das Jahr geblieben? Es ist wieder wie im Flug vergangen, denkt man sich. Aber ist das wirklich so? Rast alles dahin? Ich meine 365 Tage sind 365 Tage (2016 waren es sogar 366). Kürzer werden die Jahre definitiv nicht. Trotzdem fühlt es sich so an, irgendwie.

Vielleicht, weil im flüchtigen Erinnern stets nur die ganz großen Momente aufblitzen? Der Urlaub, die neue Wohnung, ein wichtiges Arbeitsprojekt, das viel Energie gefordert hat, der verregnete Sommer. Darüber können die unzähligen kleinen Dinge schnell in Vergessenheit geraten. Blickt man bewusst zurück, Monat für Monat, erkennt man, was einem das Jahr über alles Wunderbares wiederfahren ist, was man erlebt und erreicht hat. Der erste Kaffee in der warmen Frühlingssonne, der Bergausflug mit Freuden, der am Lagerfeuer endete, ein freundliches Gespräch mit einem Kollegen. Eins ums andere fällt einem wieder ein. Und man versteht, wie zufällige Begegnungen und Nebensächlichkeiten neue Wege geebnet haben.

Was ich Ihnen sagen will: Das Kleine ist nur vermeintlich klein. Und das Große meist nicht ohne das Kleine zu erreichen. Wenn Sie ein großes Ziel vor Augen haben, lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Machen sie einen Schritt nach dem anderen. Der schwierigste ist der erste. Es wird (auch im neuen Jahr) Tage geben, da fühlen Sie sich, als könnten Sie Bäume ausreißen und alle Menschen umarmen. Sie sind stark und voller Energie. Es werden aber wahrscheinlich auch die anderen Tage kommen, an denen Sie in einem Boot voller Selbstzweifel dahindümpeln, vorbei an Eisbergen, an Kommunikationsschwierigkeiten und Zukunftsangst. Da hilft nur aussteigen, Boden unter die Füße bringen und losgehen. Schritt für Schritt. Es ist dieses „ins Tun kommen“, was am meisten hilft.

Jetzt wäre es einfach, die Schuld dafür bei den anderen zu suchen. Bei gefühlskalten Kollegen, die einen nicht für voll nehmen. Bei empathielosen Vorgesetzten, die einem nicht zuhören. Bei einem unmöglichen Team, das einem nichts zutraut. Sie alle können zwar Einfluss auf unser Selbstbewusstsein haben, an ihm arbeiten und es stärken, können aber nur wir selbst.

Wenn man bereit ist sich selbst zu ändern, ändert sich viel um einen herum ganz automatisch.

Was Sie in der akuten Situation selbst tun können:

Gerne bin ich Ihnen behilflich, wenn es um das Herausarbeiten von Zielen und Visionen geht. Ob kleine Schritte anstehen oder große, ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg. Nehmen Sie doch unverbindlich Kontakt mit mir auf. Damit Sie künftig zu Silvester sagen werden: Was war das für ein reiches, intensives Jahr.

Foto Pixabay

Publiziert in Prüfungen schaffen

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