Gedanken zu Weihnachten – und Wundern

Wenn nun allerorts die Rechner heruntergefahren und die betrieblichen Weihnachtsfeiern vorbei sind, dann ist bei mir Coaching-Hochsaison. Kaum zu glauben, ich hatte sogar am Freitag den 20. Dezember um halb sieben Uhr am Abend noch eine dringende Anfrage mit der Bitte, um einen zeitnahen Erstgesprächs-Termin. Und letzte Woche sitzt eine Kundin (sie arbeitet im Gastronomiebereich) bei mir und seufzte: “Bin ich froh, wenn die staade Zeit endlich vorbei ist, dann wird’s hoffentlich wieder ruhiger.“ Karl Valentin lässt grüßen.

Aber es ist so: Vor Weihnachten packt uns die Unruhe. Wir wollen alles erledigt und fürs nächste Jahr die wichtigsten Weichen gestellt haben. Also von wegen, das ist „die stillste Zeit im Jahr“. Stress ist dieser Tage wohl eines der am häufigsten gebrauchten Worte.

Und dann auch noch all die Erwartungen, die man ans Fest hat. Weiß soll es sein und am besten wie in der eigenen Kindheit. Dabei ist auf Schneeflocken und Kälte schon lange kein Verlass mehr. Stattdessen herrschten vergangene Woche sogar an die 20 Grad. T-Shirt-Wetter! Und während die Kinder früher aufgeregt auf das Glöckchen vom Christkind warteten, darf heute meine kleine zweijährige Enkelin ihren Eltern beim Baumschmücken helfen. Es ist so vieles anders geworden - und es wird sich noch viel mehr ändern. Weil Veränderung eben die einzige Konstante im Leben ist. Am besten wir gewöhnen uns dran.

 

Wie auch immer Weihnachten für Sie ausschaut. Ob Sie es genießen, ob Sie Tradition mit Freude pflegen, das Fest des Friedens voller Inbrunst feiern oder sich wohl oder übel hineinbiegen in die Erwartungen der anderen (vielleicht machen Sie das aber auch schon lange nicht mehr): Ich wünsche uns allen ein paar ruhige Stunden, inneren Frieden, und die Stille die es braucht, um zu hören und zu staunen, was unser Herz uns sagen will. Und wer weiß – vielleicht kann es dann geschehen – das Weihnachtswunder. Denn das hat mir meine langjährige Berufserfahrung als Coach gezeigt: So etwas wie Wunder gibt es tatsächlich immer wieder! 

 

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes und gesegnetes Fest,

Ihre Juliane Müller

 

Foto Pixabay

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